Die Tagwache heute war bereits um 07.00 Uhr und mit Freude stellten wir fest, dass das Wetter super sonnig war. Vor 08.00 Uhr waren wir bereits auf der Strasse unterwegs und konnten schon ordentlich viel Wild beobachten, welche am Strassenrand die ersten Sonnenstrahlen genossen.
Bis zur Mittagszeit bestaunten wir viele schöne Berge, Flüsse und Wälder. Obwohl die Anblicke grundsätzlich immer ein bisschen ähnlich sind beeindrucken die Ausblicke immer wieder von Neuem – einfach schön!
Ab ca. der Hälfte des Jasper Nationalpark wurde die Landschaft immer schneebedeckter und alle auf der Strecke liegenden Campingplätze waren noch aufgrund Wintersperre geschlossen. Auf der Passhöhe, die Grenze zwischen dem Jasper- und dem Banff-Nationalpark, erstreckt sich der Columbia Icefield Gletscher. Ab diesem Punkt gings wieder bergab und gemäss unserem Reiseführer wartete ein See namens Peyto Lake auf uns, dieser strahle anscheinend in wunderschönem Türkis – Die Vorfreude war schon seit Tagen riesig. Doch dann erstaunten wir uns zuerst, dass der Zufahrtsweg komplett vom Schnee blockiert war und nur der gleich am Parkway befindende Parkplatz war einigermassen vom Schnee geräumt. Auf dem Weg zum Viewpoint war der Wanderweg nur noch durch die Schneespuren unserer Vorgänger gepflügt und fühlten uns wie in den Winterferien, nur ohne Schneeschuhe.
Nach ca. 15 min Marsch im Schnee erreichten wir den Viewpoint und leider konnten wir keinen türkisfarbenen See bestaunen, sondern “nur” einen zugefrorenen und mit schneebedeckten Peyto Lake.
Ein bisschen enttäuscht marschierten wir wieder zum Parkplatz zurück. Next Stop war Lake Louise Village. Auf den Lake Louise freuten wir uns schon seehr lange. Dies hätte eines unserer Highlights unserer Reise sein sollen – naja es blieb beim “sollen”. Naja, gutgläubig checkten wir im Camping ein und machten uns danach auf den Weg zum See. Leider mussten wir widerwillig feststellen, dass sich auch unser “Favourite Lake” noch im Winterschlaf befindet – schneeweiss anstatt türkisblau. Irgendwie haben wir das gar nicht in Betracht gezogen, dass mitte Mai noch so viele Seen schneebedeckt sind, auch im Reiseführer wurde dies leider nicht thematisiert. Naja, ändern können wir es nun auch nicht – da würde es auch nichts nützen mit dem Haarföhn nachzuhelfen 😀 – also versuchen wir das Beste daraus zu machen.
Wir werden wahrscheinlich noch viele Sehenswürdigkeiten nicht bestaunen können, was natürlich ärgerlich ist, aber wir versuchen nun, unsere Route bestmöglichst umzuplanen. Morgen werden wir wahrscheinlich den Yoho Nationalpark durchqueren, obwohl da ebenfalls viele Sehenswürdigkeiten auf 2000 bis 3000 m.ü.M liegen. Möglicherweise werden wir etwas mehr Zeit in der Stadt Banff verbringen und noch einen Abstecher nach Kelowna machen. Wir lassen uns dadurch nicht stressen, schliesslich haben wir ja Ferien. Dies haben wir danach, dank dem heutigen, aller ersten Besuch im Liquor Shop, gut umgesetzt und uns eine Flasche Wein zur Pasta gegönnt 🙂
… ach ja, draussen schneits.
















Alice
Tut mir leid für euch, dass ihr so viele Sehenswürdigkeiten nicht sehen könnt weil der Winter nicht aufhören will
Anonymous
eue Blog esch eifach de hammer …..danke tusig mol…..
Edith
huch ..das obe ben ech gsie ..nüt anonüm :o)))
Edith
hey..of em beld 11 .rechts ..was esch das ..en Wolf ..?
Adi
Hey Edith,
Nei das esch kei Wolf, nome en Hond vo ere andere Familie wo au grad det am laufe gse send 😉
Grüessli